Die Operation der Nebenhöhlen, insbesondere Zweit- oder Dritt-Eingriffe, ist als Risiko-Operation anzusehen: Wucherungen („Polypen“) müssen sicher aus den schwierigen Regionen der Schädelbasis und Siebbeinhöhlen entfernt werden. Dabei besteht die Gefahr der Riech- und Sehnervverletzung oder Hirnhautperforation.
Operationsverfahren mit einer Navigation, so genannte computergestützte Navigationssysteme, erhöhen den Sicherheitsgrad der Operation erheblich. Der Navigations-Computer wandelt eine digitale Computer-Tomografie-Aufnahme des Patienten in ein dreidimensionales Bild um. Über eine einfache Stirn- und Kopfmaske (Head-Set), die der Patient während der Operation trägt, erfolgt die Verbindung zwischen den persönlichen CT-Daten des Patienten, dem OP-Bereich und den Instrumenten. Damit wird eine Koppelung zwischen Patient und Gerät durchgeführt: Aufgrund der dreidimensionalen Darstellung kann der Chirurg jederzeit die genaue Lage seiner Instrumente auf dem Computerschirm kontrollieren. Besonders schwierige Schädelbereiche können dadurch millimetergenau operiert werden - so ist eine besonders sichere Handhabung möglich.
Unsere Ärzte gehören in Deutschland zu den ersten, die diese computergestützten Operationsmethoden in der Nebenhöhlenchirurgie seit über 8 Jahren durchführen. Für den Patienten besteht durch diese Operationsmethode kein erhöhter diagnostischer Aufwand. Die Kopfklinik Frankfurt ist einer der Klinikstützpunkte für Navigation in Europa für General Electric (G.E.).



